Um die während der Schreibtage gesammelten Erfahrungen der Teilnehmenden hinsichtlich bestimmter Schreibverfahren und -techniken didaktisch zu reflektieren, werden im Rahmen der Seminartage ausgewählte Schreibprodukte von Schüler:innen, Studierenden und Teilnehmenden herangezogen und Schreibaufgaben didaktisch reflektiert. Zusätzlich stellen die Werkstattleiter:innen ihre jeweilige Perspektive auf die gemeinsamen thematischen Vorgaben wie das Gespräch über Texte, den Schreibprozess und das Thema Wertung vor. Dadurch ergänzen sich die konkrete Arbeit in den Werkstätten und die didaktische Perspektive auf Schreibprozesse und Textergebnisse.
Die Zusammenarbeit der Werkstatt-Dozent:innen des Literaturhauses mit den Vertreter:innen der Deutschdidaktik gestattet dabei unterschiedliche Perspektiven auf die entstandenen Schreibergebnisse. Dabei spielen die Vielfalt der Schultypen in den Sekundarstufen und Heterogenität der Lernenden eine wichtige Rolle. Neben den Textentwürfen ist auch das Sprechen über sie ein wichtiges Element der Vermittlung sprachlicher Bildung in der Schule.
Die in Kooperation mit dem Literaturhaus entwickelte und durch Begleitforschung evaluierte Konzeption Literarischen Schreibens ist dargestellt in einer Buchpublikation (U. Abraham / Ch. Bräuer / T. v. Brand: Literarisch schreiben lehren und lernen. Ein Fortbildungsmodell für Lehrerinnen und Lehrer. Hannover. Klett/Kallmeyer 2024).
Aktuell verantworten Ulf Abraham und Daniela Matz die Plenumsveranstaltungen der Seminarwochenenden, unterstützen die Dozierenden des Literaturhauses und beraten die Teilnehmenden nach Bedarf.
Sie wollen mehr wissen? Ausführliche Informationen zur Struktur und den Inhalten unserer Fortbildung finden Sie hier.
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