Thomas Richhardt, geboren 1971, studierte Psychologie und ist Dramaturg und Autor. Er hat das Junge Ensemble Stuttgart bei seiner Gründung begleitet und arbeitet seit 2008 für das Theaterhaus Stuttgart, für das er zahlreiche Stückentwicklungen und Inszenierungen betreut hat.
Mit dem Klassenlesedrama hat er eine Theaterform für Gruppen und Schulklassen entwickelt, bei der die Teilnehmenden zu Akteurinnen und Akteuren auf der eigenen Lese-Bühne werden. Mit seinem Schreibadventure Pentoria lädt er junge Gamer:innen in ein interaktives Fantasy-Buch ein. Seine Schreibwerkstätten sind geprägt vom Zusammenspiel zwischen Text, Bild und Neuen Medien – er entwickelt interdisziplinäre Formate für das Kunstmuseum Stuttgart und gastiert mit partizipativen Fantasy-Lesungen in Bibliotheken und Schulen.
Drehbücher, Hörspiele, Theaterstücke, Comics und viele weitere sequentielle Erzählformen basieren auf der Szene. Das szenische Schreiben verbindet Dialog mit Situation, Charaktere mit Handlungen und Ideen mit Zeit und Raum. Diese Form des Schreibens hat ihre eigenen spezifischen Gesetze und Regeln, die in der Fortbildung theoretisch und praktisch vermittelt werden.